Brücke über Ems-Jade-Kanal wieder offen – Radfahrer teilen sich Fahrbahn erneut

Baustelle Vollsperrung aufgehoben Zum Haxtumerfeld Aurich

Aurich/Haxtum – Die Bauarbeiten an der Straße „Zum Haxtumerfeld“ in Aurich sind in den letzten Wochen nur schleppend vorangegangen. Um einen Lückenschluss im Radwegnetz zu erzielen, musste eine vorbereitende Baumaßnahme an der Wasserunterführung der Straße vorgenommen werden.

Ursprünglich sollte die Straße vom 3. Januar bis voraussichtlich 11. Februar voll gesperrt sein, auch eine Verschiebung des Öffnungstermins auf den 25.02.2022 konnte nicht eingehalten werden. Die angestrebten 40 Tage Vollsperrung haben sich auf 82 Tage hingezogen, die Vollsperrung wurde am 24. März aufgehoben.

Radfahrer und PKW wieder gemeinsam auf der Straße

Radfahrer und Fußgänger hatten während der Vollsperrung die Straße für sich alleine. Eine provisorische Brücke ermöglichte die Überquerung des Klärwerksgraben nur wenige Meter neben der Baustelle. Autos konnten keine queren. Die Straße verfügt aktuell weiterhin über keinen Radweg und ist täglicher Weg für viele Fahrradpendler und Schüler. Die Situation vor und an der „Haxtumer Brücke“ ist nicht immer ungefährlich. Für Entlastung und mehr Sicherheit soll der Bau eines Radweges sorgen. Dieser wird von der Brücke aus kommend, in Richtung „Westerfelder Straße“, hinter der linken Fahrbahnseite gebaut und an dem vorhandenen Radweg angeschlossen.

Der Lückenschluss soll zukünftig mehr Sicherheit für Radfahrer und Schulkinder bieten. Die Grundschule Upstalsboom ist direkt hinter der Haxtumer Brücke ansässig. Der neugebaute Radweg wird rund und 572 Meter lang und 2,5 Meter breit werden. Bis zur Fertigstellung müssen sich Radfahrer und Autofahrer die Fahrbahn erneut teilen. Die Straße ist durch die Baumaßnahme recht unübersichtlicher, eine gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer wird bis zu Vollendung umso wichtiger.

Über den Autor Rudolf Nuss 51 Artikel
Radfahren ist für mich eine Passion. Bewegung an der frischen Luft, was will man mehr? Mit dem Trekkingrad fahre ich über Stock und Stein. News und Innovationen aus dem Radsport und Fahrradsektor sind meine tägliche Lektüre. 1978 geboren und bereits ein paar Jahre später einen Fabel für Fahrräder entwickelt. Ich stehe ungern im Mittelpunkt und beobachte lieber vom Rand aus.
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