Fahrradbeleuchtung Test – Das richtige Fahrradlicht finden

Fahrradlampe aus dem Fahrradbeleuchtung Test - Trelock LS 450 Akku

Wenn sich der Sommer allmählich zum Ende neigt und die Tage wieder kürzer werden, dann beginnt auch die Jahreszeit, in der man zwangsläufig wieder häufiger in der Dämmerung oder gar bei völliger Dunkelheit mit dem Fahrrad unterwegs ist. Um bei der eigenen Sicherheit keine Abstriche machen zu müssen, sollte man darauf bedacht sein, sein Fahrrad mit der richtigen Fahrradbeleuchtung auszustatten.

Dass man mit verschiedenen Fahrrädern in unterschiedlichen Situationen durchaus auch vielfältige Fahrradlampen gebrauchen kann, wird der ein oder andere wohl schon einmal gehört haben. Ob Stadtverkehr oder Touren durch den Wald, die Helligkeit der Fahrradlampe darf hierbei variieren. Über einen Test für Fahrradbeleuchtung kann jeder schnell und einfach die für einen individuell passende Lampe finden.

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Aufhebung der Dynamopflicht für das Fahrradlicht

Durch die Aufhebung der Dynamopflicht im Jahr 2013 haben Fahrradfahrer neue und flexiblere Möglichkeiten bei der Wahl ihrer Beleuchtung. Zuvor war in der StVzO streng geregelt, dass jedes Fahrrad mit Licht durch einen Dynamo betrieben werden musste. Eine funktionierende Fahrradbeleuchtung gehört mit zur Pflichtausstattung, um ein Fahrrad verkehrssicher zu machen.

Seitenlaeuferdynamo von Axa

Seitenläuferdynamo oder Nabendynamo für die Fahrradbeleuchtung

Betreibt man sein Fahrradlicht mit einem Dynamo bzw. einer kleinen Lichtmaschine, kann man zwischen dem klassischem Seitenläufer- sowie dem Nabendynamo entscheiden.

Der traditionelle Dynamo läuft angeklemmt am Reifen und wirft eine Spannung von ca. 6 Volt ab. Betrieben wird er über den direkten Kontakt zum Radmantel. Bei Regenwetter oder stark verschmutzten Fahrradreifen kommt der Seitenläuferdynamo jedoch schnell an seine Grenzen.

Ihm gegenüber steht der Nabendynamo, welcher innerhalb der Radnabe sitzt und keine mechanische Reibung verursacht. Er kann bis zu über 40 Volt abwerfen und sollte daher nur mit den richtigen Fahrradlampen genutzt werden. Der Namendynamo löst den Seitenläufer sukzessiv als Standarddynamo ab: nicht allein durch seinen höheren Wirkungsgrad, auch ist der Nabendynamo wesentlich wartungsärmer.

Ergebnisse vom Fahrradbeleuchtung Test mit StVZO Zulassung

BildTestergebnisModellLUXLaufz.PreisAnbieter
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Fahrradlampe mit LED oder Glühbirne

Eine längere Lebensdauer, helleres Licht und weniger Stromverbrauch – Vorteile, die man der LED Fahrradlampe für üblich zusagt. Wie bereits erwähnt, erbringt der Nabendynamo mehr als 6 Volt und ist daher nicht für die klassische Fahrradlampe geeignet. Erst wenn in der Fahrradlampe eine kleine Schaltung implementiert ist, kann die Überspannung runtertransformiert werden und eine normale und herkömmliche 3 Watt und 6 Volt Glühbirne zum Einsatz kommen. Eine Fahrradlampe mit LED benötigt diese Transformation ebenfalls. Durch die etwas kleinere Bauart der Lampen ist dies vom Platzangebot der Fahrradlampen kein Problem. Oftmals wird dabei auch die Standlichtfunktion direkt mit implementiert.

Neuer Trend bei den Fahrradscheinwerfern, Tagfahrtlicht. Immer öfter sieht man Dynamobetriebende Fahrradscheinwerfer mit einer Tagfahrlicht FUnktion. Hierbei strahlen kleine, wenige LEDs gerade so hell, dass man das Licht erkennt.

LED Fahrradlampe Busch & Müller Lumotec

Fahrradlampen mit Standlichtfunktion

Wer auch bei einem kurzen Stopp an der Ampel oder dem Überqueren einer Straße nicht auf eine Fahrradbeleuchtung verzichten möchte, der sollte sich für eine Standlichtfunktion entscheiden. Hierbei wird ein im Fahrradlicht eingebauter Akku während der Fahrt aufgeladen und kann dann seine gespeicherte Energie bei einem Stopp weiter abgeben, so dass das Fahrradlicht weiter brennt und den Fahrradfahrer auch erkennbar sein lässt, wenn dieser den Dynamo gerade nicht antreibt. Damit der Akku bzw. Kondensator nicht mit einer zu großen Kapazität ausgestattet werden muss, werden bei den Fahrradlampen mit Standlichtfunktion primär LEDs verbaut. Sie benötigen wesentlich weniger Strom. Diese Funktion gibt es sowohl für das Vorderlicht als auch für das Rücklicht. Bei Akkulampen ergibt sich dieses Problem natürlich gar nicht erst.

Fahrradlampen Test - Rücklicht mit Standlichtfunktion und Rückstrahler

Reflektoren im Scheinwerfer der Fahrradbeleuchtung

Ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben sind weiße und rote Reflektoren, diese können dabei in den Lampen integriert sein und müssen nicht extra am Fahrrad montiert werden.

Fahrradlampe mit Akkus

Wer aus sportlichen Gründen oder aufgrund der Bauart auf einen Dynamo an seinem Fahrrad verzichten muss oder möchte, der hat seit der Aufhebung der Dynamopflicht die Möglichkeit, auf Fahrradbeleuchtung mit Akkubetrieb zurückzugreifen. Die Vorteile liegen dabei nahe: Durch den kompletten Verzicht auf einen Dynamo kann gerade im Sportbereich Gewicht eingespart werden.

Die Akkulampen werden mittels Halterung am Fahrrad befestigt und können sehr leicht an- und abmontiert werden. Das Vorderlicht wird dabei meist am Lenker befestigt, wobei das Rücklicht vor allem an der Sattelstange seinen Platz findet. Wichtig ist, dass man vor der Fahrt die Akkus immer lädt. Ihre Laufzeit ist entscheidend, denn bei unter 4 Stunden sollte man von einem Kauf absehen. Hier kommt einem ein Fahrradlampen Test zugute. Gerade bei längeren Strecken möchte niemand plötzlich ohne Beleuchtung dastehen.

Ladedauer beachten

Neben der Akkulaufzeit ist auch die Ladedauer entscheidend. Gerade wenn die Lampe z.B. einen fest eingebauten Lithium Ionen Akku hat den man nicht wechseln kann, solle dieser schnell geladen sein. Da die meisten Akku Fahrradlampen einen MINI-USB Ladestecker haben, kann hier z.B. bequem mit dem Smartphoneladegerät aufgeladen werden.

Befestigung und Einsatz der Fahrradbeleuchtung

Die Fahrradbeleuchtung muss dabei bei jeder Fahrt am Fahrrad montiert sein. Auch abnehmbare Lampen sind anzubringen, sofern man auf öffentlichen Straßen unterwegs ist. Lediglich bei Rennrädern gibt es Ausnahmen. Diese sind in dem §67 Abs. 11, 12 der StVZO geregelt.

Pflege der Fahrradlampen und Umgang mit Batterien und Akkus

Bei der Nutzung batteriebetriebener Lampen sollte man außerdem darauf achten, dass diese eine möglichst lange Haltbarkeit versprechen. Um ein vorzeitiges Entladen der Batterien oder Akkus zu vermeiden, empfiehlt es sich, diese nach jedem Gebraucht aus der Fahrradlampe zu entnehmen. Es kann dabei völlig ausreichen, den kontaktschließenden Batteriedeckel abzunehmen. So bleibt die Spannung nicht dauerhaft angelegt und man schützt die Fahrradlampen darüber hinaus auch vor der Gefahr auslaufender Batterien.

Fahrradbeleuchtung von Trelock für vorne und hinten ls 450 und ls 320

Wenn man sich für Fahrradlampen mit Akkubetrieb entscheidet, sollte man zusätzlich darauf achten, dass man Modelle auswählt, die notfalls auch mit normalen Batterien betreiben kann. So macht man sich nicht abhängig von speziellen Akkus und kann bei einem Ausfall auch auf handelsübliche Batterien aus dem Einzelhandel oder von der Tankstelle zurückgreifen. Ersatzakkus oder Batterien sollten für längere Fahrten immer mitgeführt werden.

Wie viel LUX sollte eine Fahrradlampe haben?

Die Fahrradscheinwerfer müssen nach gesetzlichen Vorgaben mit mindestens 10 Lux ausgestattet sein. Diesen Wert gilt es auf einer Distanz von 10 Metetern vor der Lampe zu erreichen. Hierbei wird im Zentrum des Lichkegels, senkrecht zur Straße / Fahrbahn gemessen. Hierfür können sowohl normale Lampen, als auch LED Lämpchen verwendet werden. Wer jedoch wirklich etwas sehen möchte und die Lampe nicht nur nutzt um gesehen zu werden, der sollte sich ab 15-30 Lux orientieren.

E-Lux Fahrradlampe - Fahrradscheinwerfer vorn

Die Angabe in LUX gibt an, wie viel Licht auf eine bestimmte Fläche fällt. Im Normalfall ist dies nur der mittlere Lichkegelbereich der Lampe. Hierbei wird jedoch nicht angegeben wie groß der Streueffekt drum herum ist. Wer oft nachts oder in dunklen Wälder fährt, der sollte sich eine Fahrradlampe mit viel Lux auswählen und dabei darauf achten, dass der Reflektor bzw. der Spiegel das Licht auch auf den Weg strahlt.

Fazit zur Fahrradbeleuchtung – Was auch 2017 wichtig ist

Es ist egal welche Lampen man verwendet, die eigene Sicherheit wird durch den Einsatz von Fahrradlampen gesteigert, da man Radfahrer mit Beleuchtung wesentlich schneller und besser erkennt. Als Fahrradfahrer sollte man den Radweg jedoch auch gut sehen können. Eine zu kleine Leistung kann dabei schnell von dunklen Untergründen „verschluckt“ werden, der Fahrradfahrer sieht Hindernisse evtl. zu spät und steigert so seine Unfallgefahr. Wer sich gerne Fahrradlampen mit Akku- oder Batteriebetrieb zulegen möchte, der sollte auf die Einsatzdauer achten. Generell gilt es darauf zu achten, dass die verbauten Teile eine StVzo Zulassung aufweisen.

Quellen:

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