Fahrrad Urlaub auf Borkum

Alter Leuchtturm auf Borkum

Die Nordseeinsel Borkum ist die größte der Ostfriesischen Inseln und hat neben dem Nordseeklima und der frischen Luft einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Wir haben bereits vor längerer Zeit einen Fahrrad Urlaub auf Borkum gemacht und uns die Ostfriesische Insel genauer angesehen.

Fahrräder leihen oder eigene Fahrräder mitnehmen

Bevor wir nach Borkum gefahren sind, haben wir uns die Frage gestellt oder wir unsere Fahrräder mitnehmen oder uns auf der Insel sogar E-Bikes leihen. Nach kurzer Überlegung sind wir zum Entschluss gekommen unsere eigenen Räder auf den Fahrradträger zu laden und die Insel mit der Autofähre zu bereisen. Alternativ hätten wir bei einem der zahlreichen Fahrrad-Verleihstationen der Insel Fahrräder mieten können – In der Hauptsaison ist dies jedoch gar nicht so einfach. Alternativ wäre auch eine Anreise per Bahn möglich gewesen.

Sammelparkplatz auf Borkum

Die Anreise ist also mit dem Auto und im Anschluss mit der Fähre passiert. So sind wir flexibel und können auf unseren eigenen Räder die Insel Borkum erkunden. Da Borkum zum großen Teil autofrei ist, sind wir mit dem Fahrrad sehr mobil. Das Auto haben wir auf einem der Sammel-Parkplätze abgestellt und im Anschluss ging es zur Unterkunft. Einchecken und los, da wir nur 2 Nächte und 3 Tage auf der Insel verbracht haben hatten wir also einen „strammen Zeitplan“.

Mit dem Fahrrad zum alten Leuchtturm auf Borkum

Der alte Leuchtturm befindet sich im Inneren der Insel und wird vom Museum des Heimatvereins umgeben (http://www.heimatverein-borkum.de/). Der Leuchtturm ist gut 40 Meter hoch und bietet eine atemberaubende Aussicht. Von hier aus haben wir auch unser nächstes Ziel ins Auge gefasst. Am Horizont, weit hinten am Strand, ein roter Badewagen. Unser Weg führte uns an der Minigolf-Anlage vorbei, hin zum Campingplatz der Insel. Wer nicht so gerne im Hotel wohnt, findet hier eine schöne Alternative.

Roter Badewagen am Strand

Fahrradfahren bei Wind, Meer und Sand

Um unsere Räder auf die salzige Luft, den Wind und vor allem auch den Sand vorzubereiten, haben wir die Kette auf der Insel noch geölt. Auch die Schalteinheit und der Umwerfer durften sich über etwas Öl freuen. Den Badewagen als Ziel vor unseren Augen, musste wir schnell feststellen, dass es auf einigen Wegen doch recht eng werden kann. Es sind viele Fußgänger unterwegs und so muss man das eine oder andere Mal absteigen und das Fahrrad schieben.

Fahrräder auf Borkum am Strand abgestellt

Da wir uns jedoch im Urlaub befinden, ist dies gar kein Problem. Richtung Strand haben wir die Räder ebenfalls stehen gelassen und sind zu Fuß zum Badewagen und zum Meer. Eine unglaublich weite Sicht, ein sehr breitet Strand und viel frische Luft. Borkum hat seinen Gästen einiges an Eindrücken zu bieten.

Mit dem Fahrrad zu Strandpromenade auf Borkum

Die Strandpromenade ist für uns mit das Herzstück der Idylle und Erholung auf Borkum. Der Blick auf die offene See, die Sonne, der helle Strand und nette und freundliche Menschen. Wer will, der organisiert sich einen Platz in einem der zahlreichen Strandkörben und entspannt beim Hochlegen der Füße. In den gastronomischen Einrichtungen genießt man sein Heißgetränk oder die frische Abkühlung mit Eis und Zitrone. Die Fahrräder sind dabei an den Fahrradständern mit dem Fahrradschloss angeschlossen und gesichert. Nicht wäre ärgerlicher, als wenn die E-Bikes im Urlaub wegkommen würden und die Radreise damit ein unschönes Ende findet. In diesem Zuge haben wir und auch gleich den neuen Leuchtturm der Insel angeschaut.

strandpromenade auf borkum

Nachdem wir uns ein paar Stunden am Strand und an der Strandpromenade Borkums aufgehalten haben, ging es in Richtung Gezeitenland und Kletterpark. Ziel sollte der Fähranleger werden. Parallel zur Inselbahn sind wir zum Anleger gefahren und haben uns auch den anderen Teil der Insel angesehen. Für den Abend war ein Besuch im Restaurant „Alt Borkum“ geplant. Morgens haben wir unser Frühstück im Hotel genossen und am Abend haben wir die Restaurants der Insel getestet. Das „Alt Borkum“ liegt zwar etwas außerhalb, ist jedoch ein Besuch wert.

Fazit zum Kurzurlaub auf Borkum

Auch wenn wir nur 3 Tage auf der Insel waren, kann Borkum sich sehen lassen. Da es durchaus mal etwas windiger sein kann, sollte man auf eine Regenjacke oder eine winddichte Jacke nicht verzichten. Da man die Räder in kaum einer Unterkunft in einen Keller stellen kann, haben wir unsere Fahrräder immer zusammengeschlossen und insgesamt mit 3 verschiedenen Fahrradschlössern gesichert. Gewohnt haben wir um Hotel Tide42 (https://www.tide42-borkum.de/), die Unterkunft war sehr schön und familiär. Für unseren Kurzurlaub war es die richtige Unterkunft und wir waren sehr zufrieden.

zimmer im hotel borkum tide42

Leider ist die Anfahrt mit der Fähre sehr lang. Wir sind auf der Hintour gut 2 Stunden und 45 Minuten gefahren. Mit ca. 5 Stunden An- und Abreise vom Festland zur Insel, geht natürlich wertvolle Zeit verloren. Wer nicht ganz so viel Trubel auf der Insel haben möchte, der fährt außerhalb der Ferienzeit und in der Nebensaison nach Borkum.

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